18 April 2026, 04:17

Harburg feiert ehrenamtliches Engagement mit Bürgerpreis und 5.000 Euro Preisgeld

Gruppe von Menschen auf einer Bühne, die einen Preis halten und bei der Grammy-Veranstaltung feiern.

Harburg feiert ehrenamtliches Engagement mit Bürgerpreis und 5.000 Euro Preisgeld

Lebhafte Feier in Harburg: Bezirksehrung für ehrenamtliches Engagement

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Am Freitagabend fand in Harburg eine festliche Veranstaltung statt, bei der die Bezirksversammlung und das Bezirksamt lokale Ehrenamtliche würdigten. Die Harburger Empfang, ausgetragen in der Helms-Halle des Harburger Theaters, zog über 350 Gäste an. Im Mittelpunkt stand die Anerkennung herausragender Beiträge für den Gemeinschaftsgeist und den sozialen Zusammenhalt – dotiert mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 5.000 Euro für Einzelpersonen und Initiativen.

Das Programm bot Unterhaltung in vielfältiger Form: Das Ensemble Afro Gospel begeisterte mit einem Auftritt, und ein Ein-Mann-Stück über Hans Eidig, den Robin Hood von Harburg, sorgte für besondere Momente. Durch den Abend führte Demi Akpinar, die das Publikum gekonnt durch die Preisverleihungen und Feierlichkeiten begleitete.

Höhepunkt des Abends war die Vergabe des Harburger Bürgerpreises, der ehrenamtliches Engagement und Vielfalt im Stadtteil ehrt. Drei Vertreter der Bezirkspolitik – Jürgen Heimath, Sophie Fredenhagen und Johannes Nettekoven – überreichten gemeinsam die Auszeichnungen.

Den ersten Platz belegte die Initiative Sprach- und Kulturmittler, die für ihre Arbeit zur Überbrückung von Kommunikationsbarrieren in der Gemeinschaft mit 2.000 Euro prämiert wurde. Den zweiten Platz teilten sich die Projekte SüdSuppe und Suppenküche, die jeweils 1.000 Euro für ihr Engagement bei der Versorgung Bedürftiger mit Mahlzeiten und Unterstützung erhielten.

Ein geteilter dritter Platz ging an Harburg schenkt e.V. sowie an Serife Arora, die für ihre Kampagne Nachbarschaften frei von häuslicher Gewalt ausgezeichnet wurde – beide erhielten 500 Euro. Zudem wurde die Harburger Erinnerungsinitiative mit der Harburger Plakette für ihr langjähriges Engagement bei der Erforschung und Bewahrung der lokalen Geschichte geehrt.

Veranstaltet wurde der Abend von der Harburger Bezirksversammlung und dem Bezirksamt Harburg, die damit Ehrenamtliche, Aktivist:innen und Anwohner:innen zu einem festlichen Austausch zusammenbrachten.

Der Harburger Bürgerpreis unterstreicht einmal mehr die Bedeutung von ehrenamtlichem Einsatz und bürgerschaftlichem Engagement im Stadtteil. Die diesjährigen Preisträger:innen werden die Preisgelder nutzen, um ihre Projekte weiter voranzubringen – von kultureller Vermittlung über Nahrungsmittelhilfe bis hin zur historischen Aufarbeitung. Die Veranstaltung stand zugleich für das Bekenntnis des Bezirks zu Solidarität und Inklusion in Harburg.

Quelle