Hochgeschwindigkeitsjagd nach Wohnmobil-Diebstahl endet mit spektakulärem Unfall
Julian KlingelhöferHochgeschwindigkeitsjagd nach Wohnmobil-Diebstahl endet mit spektakulärem Unfall
Gestohlenes Wohnmobil: Hochgeschwindigkeitsjagd endet mit Unfall nahe niedersächsischer Grenze
In den frühen Morgenstunden des Donnerstags, dem 30. Oktober, wurde ein zum Wohnmobil umgebauter Mercedes Sprinter aus Dortmund gestohlen. Der Besitzer ortete das Fahrzeug per Handy, was zu einer rasanten Verfolgungsjagd führte, die mit einem Unfall nahe der Grenze zu Niedersachsen endete. Gegen den 18-jährigen Tatverdächtigen werden nun mehrere Straftaten ermittelt.
Der Diebstahl ereignete sich vor Tagesanbruch in der Kullrichstraße in Dortmund. Der Besitzer bemerkte schnell das Fehlen des Fahrzeugs und lokalisierte es mithilfe einer Handy-App auf der Autobahn A2 in der Nähe von Rheda-Wiedenbrück. Er alarmierte die Polizei, die die Standortdaten an die Autobahnpolizei Bielefeld weiterleitete.
Beamte entdeckten den gestohlenen Sprinter, doch der Fahrer weigerte sich anzuhalten. Es entwickelte sich eine Verfolgungsjagd, die über die Landesgrenze nach Niedersachsen führte. Die Flucht endete, als der Verdächtige die Kontrolle verlor und verunglückte. Die Polizei nahm den 18-jährigen polnischen Staatsbürger am Unfallort fest.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Wohnwagen nach dem Unfall nicht mehr verkehrssicher war und wurde beschlagnahmt. Dem Tatverdächtigen werden nun Fahrzeugdiebstahl, Fahren ohne Führerschein, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs, illegales Straßenrennen und Urkundenfälschung vorgeworfen.
Das Wohnmobil bleibt nach dem Unfall vorerst außer Betrieb. Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft, während die Behörden die Anklage vorbereiten. Die Polizei bestätigte, dass keine weiteren Fahrzeuge in den Vorfall verwickelt waren.






