Joel Schmieds überraschender Wechsel zum 1. FC Köln zahlt sich aus
Stefanie GeißlerJoel Schmieds überraschender Wechsel zum 1. FC Köln zahlt sich aus
Joel Schmied wechselte im Januar überraschend zum 1. FC Köln, nachdem der Transferbann des Vereins aufgehoben worden war. Der Schweizer Verteidiger kam für 2,5 Millionen Euro vom FC Sion – ein bedeutender Schritt nach oben im Vergleich zu seinem früheren Mittelfeldteam in der Schweiz. Er gab offen zu, überrascht gewesen zu sein, als ein so renommierter Klub wie Köln Interesse an ihm zeigte.
Der Wechsel kam zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Der 1. FC Köln hatte gerade seinen Transferstopp hinter sich, und die Erwartungen an die Neuverpflichtungen waren groß. Schmied fand sich schnell zurecht, hatte jedoch zunächst mit den körperlichen Anforderungen der Bundesliga zu kämpfen. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten etablierte er sich bald als Stammspieler unter Trainer Lukas Kwasniok.
Schmied sprach offen über seine Entwicklung seit seinem Wechsel. Er lobte Kwasnioks direkten Führungsstil und die neue taktische Ausrichtung, die ihm halfen, sich anzupassen. Zwar fühlte er sich körperlich anfangs unterlegen, doch seine Leistungen verbesserten sich stetig. Mittlerweile sieht er sich selbst noch als Lernenden, ist aber zuversichtlich, Fortschritte zu machen.
Der Verteidiger äußerte auch Erleichterung darüber, dass sich beide Vereine auf einen Wechsel einigen konnten. Sein Schritt vom FC Sion zum 1. FC Köln bedeutete einen großen Sprung, und er hat die Chance ergriffen, sich in einer der besten europäischen Ligen zu beweisen.
Bisher hat sich Schmieds Transfer ausgezahlt: Er steht unter Kwasniok regelmäßig in der Startelf. Seine Anpassung an die Bundesliga unterstreicht sowohl seinen Ehrgeiz als auch den Einfluss des Trainers. Die 2,5-Millionen-Euro-Verpflichtung will nun auf ihren erfolgreichen Start in Kölns Abwehr aufbauen.






