JVA Willich I wird mit 6.500 m² Neubau zum modernen Resozialisierungszentrum
Stefanie GeißlerJVA Willich I wird mit 6.500 m² Neubau zum modernen Resozialisierungszentrum
Justizvollzugsanstalt Willich I in Nordrhein-Westfalen wird massiv ausgebaut – über 6.500 Quadratmeter neue Nutzfläche entstehen
Der Ausbau der Justizvollzugsanstalt Willich I markiert einen wichtigen Schritt in der Modernisierung des Strafvollzugs in der Region. Mit neuen Gebäuden, die auf Resozialisierung und Wiedereingliederung ausgelegt sind, soll das Gefängnis zukünftig zeitgemäße Haftbedingungen bieten.
Wie geplant wurden bis zum Sommer 2023 Teile des alten Gefängniskomplexes abgerissen. Im August 2023 begannen die Erdarbeiten, gefolgt vom Bau der Rohbauten für die neuen Gebäude.
Neubauten für Haftplätze, Werkstätten und Mehrzwecknutzung Zum Ausbau gehören zwei neue Haftgebäude, Werkstätten sowie ein multifunktionales Gebäude. Das Haftgebäude 1 mit 400 Zellen sowie der Großteil der Werkstätten und der Mehrzweckbau wurden im Juni 2024 von der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) an die Gefängnisverwaltung übergeben. Das Haftgebäude 2 mit rund 6.000 Quadratmetern Fläche wird weitere 368 Haftplätze bereitstellen.
In der zweiten Phase entstehen zudem Erweiterungen der Werkstätten sowie eine große Sportanlage im Freien. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die JVA Willich I insgesamt 768 Haftplätze umfassen.
Die Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) leitet das Projekt. Ziel des Neubaus ist es, moderne Haftbedingungen zu schaffen, die die Resozialisierung und erfolgreiche Wiedereingliederung der Inhaftierten in die Gesellschaft fördern.






