Karim Adeyemi zu 450.000 Euro Strafe wegen illegaler Waffen verurteilt
Julian KlingelhöferKarim Adeyemi zu 450.000 Euro Strafe wegen illegaler Waffen verurteilt
Borussia Dortmunds Stürmer Karim Adeyemi zu 450.000 Euro Strafe wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt
Karim Adeyemi, Stürmer von Borussia Dortmund, wurde zu einer Geldstrafe von 450.000 Euro verurteilt, nachdem er den Besitz illegaler Waffen eingeräumt hatte. Der 24-Jährige erhielt die Strafe, nachdem bei ihm ein Schlagring und ein Elektroschocker entdeckt worden waren, die er versehentlich online bestellt hatte. Sein Verein, der BVB, reagierte mit internen disziplinarischen Maßnahmen und verpflichtete ihn zu gemeinnütziger Arbeit.
Der Vorfall ereignete sich Anfang 2024, als Adeyemi eine sogenannte "Mystery-Box" bei einem Online-Händler erworben hatte. Da er den Inhalt nicht kannte, gab er später zu, dass die Bestellung ein Fehler gewesen sei. Erst Monate später stießen Beamte bei einer Routinekontrolle auf das ungeöffnete Paket – darin befanden sich die verbotenen Gegenstände.
Adeyemi kooperierte mit den Ermittlungsbehörden und übernahm die Verantwortung für das Versehen. Öffentlich entschuldigte er sich und betonte, sich seiner Vorbildfunktion für junge Fans bewusst zu sein. Das Gericht urteilte, dass er zwar keine Absicht gehabt habe, die Waffen zu besitzen, seine Fahrlässigkeit jedoch zu einer Verurteilung führte.
Borussia Dortmund handelte umgehend: Geschäftsführer Lars Ricken führte ein direktes klärendes Gespräch mit dem Spieler. Ricken beschrieb die Aussprache als "gründlich und deutlich in Bezug auf sein Verhalten". Als Teil der vereinsinternen Konsequenzen muss Adeyemi nun Trainingseinheiten für Kinder leiten – eine Form des sozialen Engagements.
Der Fußballer sicherte zu, künftig größere Vorsicht walten zu lassen. Er wiederholte sein Bedauern und versicherte den Fans, solche Fehler zu vermeiden. Mit der Strafe und der gemeinnützigen Arbeit ist der Fall nun abgeschlossen. Adeyemi bleibt sowohl für den BVB als auch für die deutsche Nationalmannschaft ein Schlüsselspieler. Die disziplinarischen Maßnahmen des Vereins und seine öffentliche Entschuldigung sollen die Vorfälle aufarbeiten und gleichzeitig Verantwortungsbewusstsein unterstreichen.






