Lukas Kwasniok am Abgrund: Kölns Trainer kämpft um seinen Job nach sieben Spielen ohne Sieg
Stefanie GeißlerLukas Kwasniok am Abgrund: Kölns Trainer kämpft um seinen Job nach sieben Spielen ohne Sieg
Der Druck auf Trainer Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln wächst nach einem weiteren enttäuschenden Ergebnis. Die sieglose Serie des Teams hat sich mittlerweile auf sieben Spiele ausgedehnt und lässt den Verein nur knapp über den Abstiegsrängen. Sowohl Fans als auch Experten stellen zunehmend infrage, ob seine Taktik die Wende bringen kann.
Der jüngste Rückschlag ereignete sich beim Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach – ein Spiel, das viele als Pflichtsieg für die Kölner sahen. Doch statt einer überzeugenden Leistung zeigte die Mannschaft kaum offensive Präsenz und hatte Mühe, Druck aufzubauen. Kritiker verweisen auf mangelnde Abstimmung auf dem Platz und fehlende Intensität – Probleme, die während Kwasnioks erfolgreicher Zeit bei SSV Paderborn, als er den Aufstieg sicherte, kaum auftraten.
Sportdirektor Thomas Kessler zeigte sich nach dem Spiel nicht bereit, den angeschlagenen Trainer öffentlich zu unterstützen. Zwar räumte er ein, dass die Mannschaft dringend wieder Siege brauche, doch eine klare Rückendeckung für Kwasniok blieb aus. Stattdessen kündigte er an, zunächst "eine Nacht darüber zu schlafen" und die Lage am Wochenende zu bewerten, bevor über das weitere Vorgehen entschieden werde.
Kwasniok selbst gibt sich indes kämpferisch. Er betont, weiterhin die volle Unterstützung der Spieler und der Vereinsführung zu haben. In einem Interview nach dem Spiel schwor er, "wie der Teufel zu kämpfen", um seinen Posten zu halten und die Mannschaftswende einzuleiten.
Die Situation ist prekär: Sollte der FC St. Pauli am Wochenende zu Hause gegen den SC Freiburg gewinnen, könnte Köln auf den Relegationsplatz abrutschen. Mit Platz 15 in der Tabelle wachsen die Sorgen, dass ein weiterer Abwärtstrend den Verein komplett aus der Bundesliga stürzen könnte.
Kwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln steht nun auf der Kippe, während der Verein seine Optionen abwägt. Eine Entscheidung steht bevor – Kesslers Analyse wird zeigen, ob der Trainer im Amt bleibt. Für den FC Köln war der Punktemangel noch nie so bedrohlich wie jetzt.






