11 May 2026, 04:18

NRW verdoppelt Solar-Förderung für Agri-PV und schwimmende Anlagen bis 2030

Balkendiagramm, das die großen Solarfarmen im Jahr 2022 mit ihren Kapazitätsfaktoren zeigt, begleitet von erklärendem Text.

NRW verdoppelt Solar-Förderung für Agri-PV und schwimmende Anlagen bis 2030

Nordrhein-Westfalen (NRW) hat sein Förderprogramm für Freiflächen-Photovoltaikanlagen erneuert. Die überarbeitete Förderung bietet höhere Zuschüsse für innovative Solarprojekte, darunter Agri-Photovoltaik und schwimmende Solaranlagen. Zusätzlich wurden 10 Millionen Euro bereitgestellt, um den Ausbau der Solarenergie noch bis Jahresende zu beschleunigen.

Die neue Förderung umfasst drei Arten von Solaranlagen: klassische Freiflächenanlagen, Agri-Photovoltaik sowie schwimmende Solarparks. Während herkömmliche Freiflächenprojekte bis zu 20 Prozent Förderung erhalten, gibt es für Agri- und schwimmende Anlagen bis zu 25 Prozent. Beratungsleistungen für Planung und Umsetzung können zudem mit bis zu 70 Prozent bezuschusst werden. Voraussetzung ist, dass die Anlagen nicht unter das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fallen.

NRW verzeichnet bereits Fortschritte beim Solarausbau: 2023 und 2024 kamen rund 280 Megawatt neue Freiflächenkapazität hinzu. Bis Ende August 2025 sollen weitere 125 Megawatt ans Netz gehen. Diese Maßnahmen sind Teil des ehrgeizigen Ziels, die installierte Photovoltaik-Leistung bis 2030 auf mindestens 21 Gigawatt zu verdoppeln.

Die zusätzlichen 10 Millionen Euro stehen noch bis Dezember zur Verfügung und sollen als kurzfristiger Anreiz für Projektentwickler dienen. Der Fokus auf Agri-Photovoltaik und schwimmende Anlagen unterstreicht NRWs Bestreben, flexiblere und platzsparendere Solarlösungen zu fördern.

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Mit der erneuerten Förderung will das Land den Ausbau der Solarenergie beschleunigen – insbesondere durch innovative Technologien. Durch höhere Zuschüsse für Agri- und schwimmende Projekte soll der Mix der erneuerbaren Energien diversifiziert werden. Die zusätzlichen 10 Millionen Euro und die anstehende 125-Megawatt-Erweiterung bringen NRW dem 2030-Ziel von 21 Gigawatt ein Stück näher.

Quelle