10 April 2026, 16:20

Rheinmetall dringt mit finnischem Partner Iceye in die Satellitentechnik vor

Diagramm einer Weltraumstation mit miteinander verbundenen Objekten, darunter ein Satellit, eine Satellitenschüssel, ein Gebäude, ein Fahrzeug und ein Laptop, beschriftet mit "Satelliten-Bedrohungen und Bedrohungen."

Rheinmetall wird bald Weltraum-Satelliten bauen - Rheinmetall dringt mit finnischem Partner Iceye in die Satellitentechnik vor

Rheinmetall steigt mit einem neuen Joint Venture mit dem finnischen Satellitenunternehmen Iceye in die Raumfahrttechnologie ein. Die Partnerschaft konzentriert sich auf den Bau von SAR-Satelliten (Synthetic Aperture Radar) für die militärische Aufklärung. Die operativen Aktivitäten sollen noch vor Jahresende aufgenommen werden.

Das neu gegründete Unternehmen Rheinmetall Iceye Space Solutions wird seinen Sitz in Neuss haben. Rheinmetall hält dabei 60 Prozent der Anteile, während Iceye die verbleibenden 40 Prozent behält. Der Start des ersten Satelliten ist für 2025 geplant.

Iceye entwickelt und betreibt bereits SAR-Satelliten, von denen einige derzeit in der Ukraine im Einsatz sind. Das Joint Venture zielt darauf ab, die Produktion deutlich auszuweiten. Rheinmetalls globales Vertriebsnetz soll die Distribution über Iceyes bestehende Marktpräsenz hinaus erweitern.

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Mit diesem Schritt betritt Rheinmetall den Raumfahrtsektor und ergänzt sein Verteidigungsportfolio um militärische Satelliten. Die Partnerschaft vereint Iceyes Satelliten-Know-how mit Rheinmetalls industrieller Kompetenz und Vertriebsstärke. Die Produktion wird zügig hochgefahren, wobei der erste militärische SAR-Satellit für 2025 vorgesehen ist. Das Vorhaben soll Rheinmetalls Position in der verteidigungsrelevanten Raumfahrttechnologie stärken.

Quelle