SC Verl stürmt mit 4:1-Kantersieg ins Westfalenpokal-Halbfinale
SC Verl zieht mit überzeugendem 4:1 gegen den 1. FC Gievenbeck ins Halbfinale des Westfalenpokals ein
Die Mannschaft von Trainer Tobias Strobl setzte sich souverän durch und festigte damit ihre starke Saisonleistung. Gleichzeitig bleibt der Starspieler Berkan Taz trotz seiner Abwesenheit im Viertelfinale aufgrund einer Erkrankung weiter im Fokus höherklassiger Vereine.
Von Beginn an dominierte Verl die Partie und ging durch Tore von Fynn Otto, Dominik Steczyk und Alessio Besio früh in Führung. Die offensive Stärke des Teams erwies sich für Gievenbeck als zu groß – der Gegner konnte lediglich ein Tor erzielen.
Berkan Taz, einer der Leistungsträger von Verl, fehlte krankheitsbedingt. Der 23-jährige Flügelspieler überzeugt in dieser Saison mit sieben Toren und sechs Vorlagen in den ersten 14 Spieltagen der 3. Liga. Seine Leistungen haben unter anderem Preußen Münster und Rot-Weiss Essen auf den Plan gerufen, die angeblich an einer Verpflichtung interessiert sind.
Da Taz' Vertrag im Sommer ausläuft, mehren sich Spekulationen über seine Zukunft. Sportdirektor Zlatko Janjic dämpfte zwar Gerüchte über einen Wechsel innerhalb der Liga, ein Abgang im Winter bleibt jedoch möglich. Medienberichten zufolge könnte Taz über eine Ausstiegsklausel wechseln, wobei eine Ablösesumme im unteren sechsstelligen Bereich im Raum steht.
Der letzte Halbfinalplatz wird im Februar zwischen dem SC Peckeloh und den Sportfreunden Lotte ausgespielt. Verl wartet nun auf seinen nächsten Gegner und bereitet sich auf die nächste Runde vor.
Der Einzug ins Halbfinale unterstreicht die bisher starke Saison von SC Verl. Gleichzeitig muss der Verein mit dem Interesse an Berkan Taz umgehen, dessen Vertragssituation die weiteren Planungen beeinflussen könnte. Der Fokus liegt jedoch zunächst auf dem Halbfinale – ein weiterer Teilnehmer steht noch aus.






