28 March 2026, 18:23

Schwere Krawalle beim BVB-Spiel gegen den HSV erschüttern Dortmunds Stadion

Schwarzes und weißes Foto von Fußballspielern im Einsatz auf einem Feld mit Zuschauern im Hintergrund und einer Bundesliga 1978-79 Spielankündigung.

Schwere Krawalle beim BVB-Spiel gegen den HSV erschüttern Dortmunds Stadion

Ausschreitungen und Gewalt überschatten BVB-Spiel gegen den Hamburger SV im Dortmunder Signal Iduna Park

Am 21. März 2026 kam es im Rahmen des Bundesliga-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV im ausverkauften Signal Iduna Park zu schweren Ausschreitungen. Vor, während und nach der Partie, die 81.365 Zuschauer verfolgten, brachen gewalttätige Auseinandersetzungen aus, die zu Festnahmen und zahlreichen strafrechtlichen Ermittlungen führten. Die Polizei leitete mittlerweile 34 Verfahren ein – unter anderem wegen Raub und Körperverletzung.

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Bereits am frühen Spieltag kam es zu ersten Vorfällen: Gegen 14:00 Uhr wurden zwei Raubüberfälle im Dortmunder Stadtzentrum gemeldet. Als sich später Fans vor dem Stadion versammelten, zündeten Unbekannte mehrfach Pyrotechnik – sowohl bei der Eröffnung als auch während des Spiels. Im Inneren der Arena befanden sich unter den Zuschauern 7.770 Auswärtsfans des HSV, doch während der Partie blieb es zunächst weitgehend ruhig.

Nach dem Abpfiff umstellten jedoch etwa 300 größtenteils vermummte BVB-Anhänger die Mannschaftsbusse des Hamburger SV und blockierten deren Abfahrt. Die Polizei griff ein, nahm 16 Verdächtige vorläufig fest und verhängte zudem 152 Stadionverbote als Reaktion auf die Krawalle.

Die Vorfälle reihten sich in eine Serie fußballbezogener Ausschreitungen der letzten Monate ein. So hatten am 28. Februar 2026 Auswärtsfans des FC Bayern München versucht, an einem anderen Spielort gewaltsam Sicherheitskontrollen zu durchbrechen. Bereits am 28. Januar war es vor Dortmunds Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand zu einem bewaffneten Raubüberfall gekommen. Die Behörden bestätigten, dass im Zusammenhang mit den Ereignissen vom 21. März 30 Strafanzeigen erstattet wurden – darunter gegen fünf verletzte Polizisten und einen Sicherheitsmitarbeiter. Die Vorwürfe reichen von Beleidigung und Körperverletzung über Sachbeschädigung bis hin zu Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz.

Die Dortmunder Polizei betonte erneut ihr Bekenntnis zur öffentlichen Sicherheit und kündigte an, konsequent gegen jene vorzugehen, die Fußballspiele als rechtsfreie Räume missbrauchen. Die 34 laufenden Ermittlungsverfahren umfassen Diebstahl, Raub, Körperverletzung und Verstöße gegen die öffentliche Ordnung. Weitere Details zu möglichen Verurteilungen oder dem Stand der 16 vorläufig Festgenommenen wurden nicht bekannt gegeben.

Quelle