06 May 2026, 02:13

Stillstand in Bergisch Gladbach: Wird das Wohnprojekt "Leben an der Strunde" doch noch realisiert?

Vorgeschlagener Standortplan für die neue Stadt London, eine farbcodierte Karte, die verschiedene Stadtbereiche mit Text oben und unten zeigt.

Stillstand in Bergisch Gladbach: Wird das Wohnprojekt "Leben an der Strunde" doch noch realisiert?

Stillgelegtes Wohnprojekt in Bergisch Gladbach könnte nach SpitzenTreffen bald wieder starten

Nach einem hochrangigen Gespräch zwischen Stadtvertretern und den Eigentümern des Geländes könnte ein seit Langem ruhendes Wohnbauprojekt in Bergisch Gladbach bald wiederaufgenommen werden. Die Entwicklung „Leben an der Strunde“ im Stadtteil Gronau war vor einem Jahr zum Stillstand gekommen, nachdem finanzielle Schwierigkeiten bei der Gröner Group die Bauarbeiten stoppten. Jetzt geben neue Gespräche Anlass zu vorsichtigem Optimismus.

Das Projekt war zunächst ins Stocken geraten, als Investoren, die mit dem angeschlagenen Imperium von Christoph Gröner verbunden sind, ihre Unterstützung zurückzogen. Gröners Unternehmen, die CGRE AG, hält einen Anteil von 89,9 Prozent an der für die Entwicklung verantwortlichen Firma, der CG Wohnen an der Strunde GmbH & Co. KG. Angesichts laufender Insolvenzverfahren und Vorwürfe wegen Fehlverhaltens gegen Gröner hatte die Stadtverwaltung die Arbeiten am Bebauungsplan eingestellt – und verlangt nun nachweisbare Fortschritte, bevor es eine Wiederaufnahme geben kann.

Eine hochkarätige Delegation, darunter der ehemalige Bundesminister Ronald Pofalla, ein bekannter Weggefährte Gröners, traf sich kürzlich mit Vertretern der Stadt Bergisch Gladbach, um die Wiederbelebung des Projekts voranzutreiben. Die Stadt signalisierte daraufhin, dass längst überfällige Fachgutachten nun in Angriff genommen werden. Doch die Behörden bleiben hart: Die ausgesetzten Planungsarbeiten werden erst dann fortgesetzt, wenn die Investoren greifbare Fortschritte vorweisen können.

Das Gelände „Leben an der Strunde“ in Gronau liegt seit dem vergangenen Jahr brach – die Zukunft der geplanten Wohnungen bleibt ungewiss. Zwar zeigt sich die Stadt nun vorsichtig zuversichtlich, doch die endgültige Entscheidung hängt davon ab, ob die Investoren zentrale Auflagen erfüllen.

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Damit das Wachendorff-Gelände vorankommt, muss die Delegation handfeste Belege für die Machbarkeit des Projekts vorlegen. Die Haltung der Stadt ist klar: Keine weiteren Schritte bei der Bebauungsplanung, bis die Investoren ihre Ernsthaftigkeit unter Beweis stellen. Gelingt dies, könnte das lange verzögerte Wohnprojekt in Gronau endlich Gestalt annehmen.

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