Streit nach Unfall auf der B221 endet mit Schlägerei und Führerscheinentzug
Stefanie GeißlerStreit nach Unfall auf der B221 endet mit Schlägerei und Führerscheinentzug
Zusammenstoß auf der B221 eskaliert zu handgreiflicher Auseinandersetzung
Ein kleiner Verkehrsunfall auf der B221 zwischen Niederkrüchten und Arsbeck entwickelte sich am Donnerstagabend zu einer handfesten Schlägerei. Zwei Autofahrer, 59 und 60 Jahre alt, gerieten in Streit, der schließlich zu Anzeigen wegen Verkehrsdelikten und Körperverletzung führte. Die Behörden ermitteln nun wegen des Vorfalls.
Der Streit begann, als ein 60-jähriger Fahrer aus Wegberg einem Zusammenstoß mit einem 59-Jährigen aus Niederkrüchten auswich. Trotz des Ausweichmanövers wurden die Außenspiegel beider Fahrzeuge beschädigt. Statt die Versicherungsdaten auszutauschen, verfolgte der Wegberger den Niederkrüchtener bis zum Eingang eines nahegelegenen Kieswerks.
Augenzeugen berichteten der Polizei später, sie hätten gesehen, wie die beiden Männer sich gegenseitig schubsten und stießen. Der Fahrer aus Niederkrüchten warf dem Wegberger Körperverletzung vor, während dieser sich auf Notwehr berief. Die Beamten nahmen die Aussagen auf und fertigten zwei separate Anzeigen an.
Dem Niederkrüchtener Fahrer drohen nun Vorwürfe wegen Gefährdung des Straßenverkehrs; sein Führerschein wurde vorläufig eingezogen. Der Wegberger hingegen muss sich wegen Körperverletzung verantworten. Weitere Maßnahmen wurden bisher nicht bekannt gegeben, die Ermittlungen dauern an.
Die Polizei hat die Auseinandersetzung dokumentiert und offizielle Anzeigen gegen beide Beteiligte erstattet. Der Mann aus Niederkrüchten darf vorerst nicht mehr am Verkehr teilnehmen, während die Behörden Zeugenaussagen auswerten. Der Fall bleibt offen, während die Beamten weitere Beweise sammeln.






