21 March 2026, 10:19

Universität Duisburg-Essen plant radikalen Campus-Umbau bis 2034

College Center-Eingangsschild an einer Gebäudewand umgeben von Grün, einem Weg, Strommasten, Bäumen, anderen Gebäuden, einem Kran und einem bewölkten Himmel.

Universität Duisburg-Essen plant radikalen Campus-Umbau bis 2034

Der Campus Essen der Universität Duisburg-Essen steht vor einem umfassenden Umbau im Rahmen des Projekts Big Picture Essen. Die vollständige Modernisierung wird voraussichtlich ein Jahrzehnt dauern und soll die Flächen für Forschung und Lehre um 30 Prozent erweitern. Geplant sind zudem neue Sozialbereiche, verbesserte Einrichtungen und eine stärkere Anbindung an die Innenstadt.

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Die Arbeiten auf dem Campus haben bereits begonnen, wobei derzeit Hörsäle und Seminarräume modernisiert werden. Einige dieser Vorhaben könnten bereits 2023 abgeschlossen werden. Das bisher konkreteste Projekt ist der FutureWaterCampus, für den NRW-Umweltminister Oliver Krischer am 13. März 2026 eine Förderung in Höhe von 11,5 Millionen Euro bewilligt hat. Das Zentrum wird sich auf die Wasserforschung konzentrieren, während zusätzlich ein eigenes Gebäude für die chemische Ausbildung entstehen soll.

Die Neugestaltung sieht vor, viele Einzelbüros in offene Arbeitsbereiche umzuwandeln – ausgestattet mit Loungezonen und sogar Büroschaukeln. Ziel ist es, eine flexiblere und sozialere Umgebung für Studierende und Mitarbeiter zu schaffen. Über den akademischen Bereich hinaus prüft die Universität Pläne für eine Kita und eine Freiluft-Sportanlage.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist eine Übergangszone zwischen Campus und Essener Innenstadt. Hier sollen Urban-Gardening-Projekte, kulturelle Veranstaltungen und eine Outdoor-Bar entstehen. Die Gesamtkosten der Modernisierung liegen Schätzungen zufolge im soliden mittleren dreistelligen Millionenbereich, exakte Zahlen wurden jedoch nicht genannt.

Das Projekt Big Picture Essen wird den Campus in den nächsten zehn Jahren grundlegend verändern. Nach Abschluss soll es mehr Raum für Forschung, moderne Lernumgebungen und eine engere Verbindung zur lokalen Gemeinschaft bieten. Feststehende Starttermine für die meisten der zwölf geplanten Vorhaben – abgesehen vom Wasserforschungszentrum – hat die Universität bisher nicht bestätigt.

Quelle