Verkehrsausschuss billigt Straßenprojekte – doch Personalmangel bremst Fortschritte aus
Julian KlingelhöferVerkehrsausschuss billigt Straßenprojekte – doch Personalmangel bremst Fortschritte aus
Der Ausschuss für Mobilität und Verkehr hielt seine jüngste Sitzung ab, um wichtige Straßenprojekte in der Region zu prüfen. Dabei wurde das Maßnahmenprogramm für 2026–2028 zwar gebilligt, jedoch wurden nur die Pläne für 2026 endgültig beschlossen. Personalknappheit bremst jedoch weiterhin den Fortschritt bei mehreren Vorhaben aus.
Zu Beginn der Sitzung stand die Personalproblematik in der für die Straßenerhaltung zuständigen Abteilung im Fokus. Aufgrund des begrenzten Personals können derzeit nur dringende Aufgaben im Bereich der statischen Verkehrssteuerung bewältigt werden. Diese Einschränkung hat zu Verzögerungen bei einigen geplanten Verbesserungen geführt.
Ein zentraler Diskussionspunkt war der Vorschlag der CDU, den Lkw-Verkehr auf der Auf der Kaule in Refrath zu erleichtern. Der Plan sieht vor, zwei Meter des angrenzenden Waldes in Anspruch zu nehmen und die Einbahnregelung aufzuheben. Zudem wurden Anpassungen für die Paffrather Straße beraten, darunter der Bau geschützter Radwege.
Die Umgestaltung der Buchholzstraße erhielt grünes Licht – die bestehende Verkehrsführung bleibt erhalten, es gibt jedoch kleinere Änderungen zur Verbesserung der Radinfrastruktur. Rückschläge gab es hingegen beim Radwegprojekt am Hasenweg in Refrath: Das Verwaltungsgericht Köln lehnte die Pläne ab und begründete dies mit unzureichenden Verkehrsuntersuchungen. Der stellvertretende Bürgermeister Ragnar Migenda akzeptierte die Niederlage und kündigte eine Prüfung des Urteils an.
Für die Zukunft sind Sanierungsarbeiten an der Leverkuser Straße ab 2027 vorgesehen. In der ersten Phase wird RheinNetz zu Beginn des Jahres eine Wassertransportleitung ersetzen.
Die Sitzung des Ausschusses zeigte sowohl Fortschritte als auch Herausforderungen in der lokalen Verkehrsplanung auf. Während Projekte wie die Umgestaltung der Buchholzstraße vorankommen, müssen andere – etwa die Radwege am Hasenweg – nun neu bewertet werden. Die Personalknappheit bleibt ein zentrales Hindernis und beschränkt die Arbeiten vorerst auf die dringendsten Aufgaben.






