03 May 2026, 18:27

"Versteckte Kämpfe": Betroffene häuslicher Gewalt brechen in Menden ihr Schweigen

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Solidarität und Feminismus" und hat parkende Fahrzeuge und Gebäude im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

"Versteckte Kämpfe": Betroffene häuslicher Gewalt brechen in Menden ihr Schweigen

Öffentliche Veranstaltung in Menden: „Versteckte Kämpfe – Überlebende häuslicher Gewalt kommen zu Wort“

Am 26. November 2025 um 18:00 Uhr findet in der Dorte-Hilleke-Bücherei in Menden eine kostenlose öffentliche Veranstaltung statt. Im Rahmen der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ widmet sich der Abend den oft unsichtbaren Leiden von Betroffenen häuslicher Gewalt. Als Rednerinnen sind Merle Schumann-Basse, Leiterin des AWO-Frauenhauses Märkischer Kreis, sowie eine Überlebende, die ihre persönliche Geschichte teilt, zu Gast.

Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit zwischen dem AWO-Frauenhaus, der Stadtbücherei Dorte-Hilleke und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Menden. Schumann-Basse wird erläutern, wie das Frauenhaus Schutz, Unterstützung und einen Neuanfang für Frauen und Kinder bietet, die vor Gewalt fliehen. Zudem informiert sie über Hilfsangebote und betont die Bedeutung von Aufklärung, um Gewalt präventiv zu begegnen.

Eine Frau, die selbst häusliche Gewalt erlebt hat, berichtet offen von ihrem Weg aus der Krise. Im Anschluss steht sie dem Publikum für Fragen zur Verfügung – eine seltene Gelegenheit, sich direkt mit einer Betroffenen auszutauschen und mehr über ihre Erfahrungen zu erfahren.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung bis zum 25. November 2025 wird gebeten. Reservierungen sind per E-Mail unter stadtbuecherei@unsere-website oder telefonisch unter 49 2373 903-1600 möglich.

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Ziel des Abends ist es, für ein Thema zu sensibilisieren, das oft im Verborgenen bleibt. Durch den Dialog zwischen Expertinnen, Betroffenen und der Öffentlichkeit wollen die Veranstalterinnen Vorurteile abbauen, das Schweigen brechen und zu konkretem Handeln anregen. Das AWO-Frauenhaus im Märkischen Kreis bleibt weiterhin eine wichtige Anlaufstelle für Frauen und Kinder, die vor häuslicher Gewalt fliehen.

Quelle