Vortrag in Duisburg: Wie Stolpersteine Erinnerungskultur lebendig halten
Julian KlingelhöferVortrag in Duisburg: Wie Stolpersteine Erinnerungskultur lebendig halten
Am 10. November 2022 findet in Duisburg ein öffentlicher Vortrag über das Projekt „Stolpersteine“ statt. Die Historikerin Dr. Marina Sassenberg wird die Diskussion in der Volkshochschule im Stadtfenster leiten und erörtern, wie diese Gedenksteine mit Demokratie und Erinnerungskultur verbunden sind.
Die Veranstaltung mit dem Titel „Stolpersteine im Pflaster“ beleuchtet Stärken und Schwächen des Projekts als Form des Gedenkens. Jeder Stolperstein ist eine kleine Messingplatte, die in den Boden eingelassen ist und an die letzte bekannte Adresse eines NS-Opfers erinnert. Über 300 dieser Steine sind in den Straßen Duisburgs zu finden.
Das Projekt wurde vom Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufen. Jede Platte trägt den Namen des Opfers, dessen Geburtsjahr, das Datum der Deportation sowie den Sterbeort. Eine Anmeldung ist erforderlich, der Eintritt beträgt fünf Euro.
Interessierte können sich direkt bei der VHS unter der Telefonnummer +49 203 283-984617 informieren. Der Vortrag beginnt am 10. November um 20:00 Uhr und bietet die Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie Stolpersteine individuelle Schicksale bewahren und gleichzeitig das öffentliche Gedächtnis stärken. Eine Anmeldung ist noch möglich.






