29 March 2026, 14:23

Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen in NRW schwer verletzt – Polizei warnt vor Karnevalsrisiken

Plakat für den Ryukuan-Amerikanischen Freundschaftsausschuss Radrennen, das eine Gruppe von Radfahrern mit Veranstaltungseinzelheiten zeigt.

Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen in NRW schwer verletzt – Polizei warnt vor Karnevalsrisiken

Zwei Pedelec-Fahrer bei separaten Unfällen in Nordrhein-Westfalen schwer verletzt – Alkohol im Spiel

Zwei Fahrer von Pedelecs haben am vergangenen Wochenende in Nordrhein-Westfalen bei getrennten Unfällen schwere Verletzungen erlitten. Beide Vorfälle, die sich in Straelen und Geldern ereigneten, stehen offenbar im Zusammenhang mit Alkoholkonsum. Die Polizei warnt Radfahrer eindringlich vor den Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss – besonders während der Karnevalsfeiern.

Der erste Unfall ereignete sich am Freitagabend auf der Arcener Straße in Straelen. Ein 45-jähriger Ortsansässiger wurde verletzt auf dem Radweg aufgefunden. Der Rettungsdienst brachte ihn mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

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Am Sonntagmittag wurde ein zweiter Radfahrer, ein 41-jähriger Mann aus Geldern, in der Nähe von Am Mühlenwasser verletzt aufgefunden. Auch er musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Bei beiden Männern gab es Anzeichen von Alkoholisierung; es wurden Blutproben für weitere Untersuchungen entnommen.

Die Polizei betont, dass für Radfahrer dieselben gesetzlichen Promillegrenzen gelten wie für Autofahrer. Betrunkenes Radfahren kann zum Entzug des Führerscheins und zu strafrechtlichen Konsequenzen führen. Die Behörden rufen dazu auf, nach dem Feiern sichere Heimwege zu planen und in der lebhaften Karnevalszeit besonders aufeinander zu achten.

Obwohl keine genauen Zahlen zu alkoholisierten Pedelec-Unfällen in der Region vorliegen, zeigen Statistiken aus dem Jahr 2025, dass es in Nordrhein-Westfalen 3.274 alkoholisierte Verkehrsvorfälle gab. Bei 34 Prozent der verletzten Radfahrer spielte Alkohol eine Rolle. Aktuelle Fälle umfassen einen betrunkenen Pedelec-Fahrer in Dortmund (1,6 Promille), der am 27. Februar drei Radfahrer verletzte, sowie einen Alleinunfall in Münster am 8. März, bei dem ein schwerverletzter, vermutlich alkoholisierter Fahrer beteiligt war.

Beide verletzten Männer befinden sich weiterhin im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt weiter und wiederholt ihren Appell, auf Alkohol vor dem Radfahren zu verzichten. Die rechtlichen Folgen für Fahren unter Alkoholeinfluss reichen von Geldstrafen über Führerscheinentzug bis hin zu möglichen Strafverfahren.

Quelle