Arche Noah Farm kämpft mit Kreativität gegen Winterflaute und hohe Tierarztkosten
Gesine StolzeArche Noah Farm kämpft mit Kreativität gegen Winterflaute und hohe Tierarztkosten
Die Arche Noah Gemeinschaftsfarm in Meerbusch steht vor einem ruhigen, aber herausfordernden Winter – mit weniger Besuchern und steigenden Kosten. Die auf öffentliche Unterstützung angewiesene Farm hat kürzlich zwei Miniatur-Shetlandponys aufgenommen, von denen eines eine teure Allergiebehandlung benötigt. Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, bietet das Team nun neue Aktivitäten an und erweitert sein Bildungsprogramm für alle Altersgruppen.
Die kalte Jahreszeit bringt für die Farm finanzielle Belastungen mit sich: Die Besucherzahlen gehen im Winter zurück, während die Kosten für die Tierpflege weiterhin hoch bleiben. Erst vor Kurzem sind zwei Miniatur-Shetlandponys eingezogen, darunter ein Tier mit schweren Allergien, das aufwendige Medikamente und dauerhafte Betreuung benötigt.
Um die Einnahmen zu stabilisieren, gibt es nun eine digitale Schnitzeljagd, die auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten gebucht werden kann – gegen eine Spende zur Unterstützung des Betriebs. Innerhalb der Öffnungszeiten finden weiterhin die kostenlosen "Gemeinsam durch die Jahreszeiten"-Treffen jeden Mittwoch statt, mit Lagerfeueraktivitäten und geführten Entdeckungstouren über das Gelände.
Neben den öffentlichen Veranstaltungen hat die Farm ihr Jugendangebot ausgebaut. Das Projekt "Löwenkids – Stark im Stress" vermittelt Resilienz, während Tierwohl-Kurse für lokale Kindergärten und Schulen angeboten werden. Spezielle Programme kombinieren zudem tiergestützte Therapie mit Bildung und richten sich an Menschen mit Pflegegrad 1 und höher.
Barrierefreiheit hat auf der Arche Noah hohe Priorität: Die meisten Bereiche sind rollstuhlgerecht gestaltet, und der inklusive Ansatz der Farm ermöglicht es Menschen mit und ohne Behinderung, an Aktivitäten teilzunehmen und den Ort zu genießen.
Während der Winter weitergeht, setzt die Arche Noah auf kreative Lösungen, um die gestiegenen Kosten zu bewältigen. Neue Veranstaltungen und erweiterte Bildungsprojekte sollen die Gemeinschaft einbinden und gleichzeitig die Tiere unterstützen. Spenden aus Aktionen wie der Schnitzeljagd helfen, die notwendige Versorgung zu finanzieren – etwa die Behandlung des allergiekranken Ponys.






