Wiesbadens Kürbissuppen-Fest begeistert mit Kunst, Musik und Gemeinschaftsgeist
Stefanie GeißlerWiesbadens Kürbissuppen-Fest begeistert mit Kunst, Musik und Gemeinschaftsgeist
Wiesbadens jährliches Kürbissuppen-Fest lockte am Samstagmorgen etwa zwei Dutzend Besucher in den Kurpark. Das Event, bekannt für seine Mischung aus Kunst, Musik und Gemeinschaftsgeist, stand diesmal im Zeichen einer riesigen Kürbisskulptur und einer verspielt abgewandelten Version von Beethovens "An die Freude".
Im Mittelpunkt des Festes stand eine Kürbisskulptur aus dem Jahr 2004, die nach öffentlichem Wunsch vom ursprünglichen Standort zum Wochenmarkt umgesiedelt wurde. Ihr Design zeigt Kürbisranken, die sich durch Drahtgestelle winden – ein Symbol für das Spannungsfeld zwischen natürlichem Wuchs und künstlerischer Formgebung.
Wer eine Schale der gespendeten Kürbissuppe erhalten wollte, musste sich diese verdienen: In diesem Jahr hieß es, "An den Kürbis" zu singen – eine umgedichtete Fassung von Beethovens "An die Freude" – bevor es die Mahlzeit gab. Unter dem Motto "Geben und Nehmen" wurde geteilt, was das Zeug hielt: Besucher tauschten Rezepte aus, von winzigen Hokkaido-Kürbissen bis zu riesigen Schaustücken.
Doch das Fest bot mehr als nur kulinarische Genüsse. Vor der historischen Kulisse des Kurparks entstand eine Brücke zwischen den Generationen und Kulturen. Interaktive Kunst, Live-Musik und gemeinsame Aktivitäten – etwa Strickrunden um die Skulptur herum – sorgten für ein lebendiges Miteinander.
Das Kürbissuppen-Fest bleibt eine beliebte Wiesbadener Tradition, die saisonale Aromen mit kreativem Ausdruck verbindet. Veranstalter und Teilnehmer feierten gleichermaßen, wie das Event durch gemeinsame Aufgaben, Musik und die schlichte Freude an einer Schale Kürbissuppe Menschen zusammenbringt.






