Gelsenkirchener Polizei kontrolliert tausende Fahrer bei Aktion Gurt – erschreckende Ergebnisse
Gesine StolzeGelsenkirchener Polizei kontrolliert tausende Fahrer bei Aktion Gurt – erschreckende Ergebnisse
Die Polizei Gelsenkirchen beteiligte sich letzte Woche an einer europaweiten Aktion zur Verbesserung der Anschnallquote. Die unter dem Namen Aktion Gurt durchgeführte Kampagne fand vom 9. bis 15. März im Rahmen der Initiativen des ROADPOL-Netzwerks statt, das sich für die Reduzierung von Verkehrsunfällen einsetzt. Die Beamten konzentrierten sich dabei auf stark frequentierte Bereiche, darunter auch Zonen in der Nähe der VELTINS-Arena und der Trabrennbahn-Flohmärkte.
Während der einwöchigen Aktion kontrollierten die Behörden bundesweit 12.847 Fahrer und Mitfahrer. Davon wurden 2.156 Personen ohne oder mit falsch angelegtem Sicherheitsgurt angetroffen. Allein in Gelsenkirchen mussten 52 Verkehrsteilnehmer wegen Verstößen gegen die Gurtpflicht mit Strafen rechnen.
Die Kontrollen deckten zudem Risiken für junge Mitfahrer auf: 29 Kinder waren nicht vorschriftsmäßig gesichert. Die Behörden wiesen darauf hin, dass korrekt angelegte Gurte das Risiko schwerer Verletzungen bei Unfällen deutlich verringern.
Die Kampagne ist Teil der umfassenden Verkehrsicherheitsarbeit der Gelsenkirchener Polizei. Die Behörde nimmt regelmäßig an thematischen Kontrollwochen und gezielten Aktionen teil, um gefährliche Fahrgewohnheiten zu bekämpfen. ROADPOL, das koordinierende Netzwerk, vereint Polizeikräfte in ganz Europa, um gleichzeitig Kontrollen durchzuführen und das Bewusstsein für Verkehrssicherheit zu schärfen.
Trotz der nachgewiesenen Sicherheitsvorteile ignorieren laut aktuellen Zahlen noch immer tausende Verkehrsteilnehmer die Gurtpflicht. Die Polizei wird die Einhaltung weiter überwachen und plant weitere Aktionen im Rahmen der laufenden Bemühungen um mehr Verkehrssicherheit. Die Ergebnisse der Aktion Gurt werden in den kommenden Monaten in die Entwicklung künftiger Kontrollstrategien einfließen.






