Open Mike 2025: 12 junge Talente kämpfen um literarische Anerkennung
Julian KlingelhöferOpen Mike 2025: 12 junge Talente kämpfen um literarische Anerkennung
Der 33. Open-Mike-Wettbewerb für Nachwuchsautor:innen findet 2025 statt
Im kommenden Jahr treten 12 Finalist:innen beim 33. Open Mike in Berlins Silent Green um zwei Preise an. Der Wettbewerb bleibt eine zentrale Plattform für literarische Talente unter 35 Jahren, die noch kein Buch veröffentlicht haben.
Der Open Mike hat bereits zahlreiche Karrierewege in der Literatur ebnet. Zu den Preisträger:innen zählt etwa Nina Bußmann, die 2015 den Jury-Preis für Prosa gewann. Seitdem veröffentlichte sie beim Suhrkamp Verlag gefeierte Romane wie Große Ferien und Dickicht und erhielt Auszeichnungen wie den Robert-Gernhardt-Preis und den 3sat-Preis. Ihr jüngstes Werk, Drei Wochen im August, stand 2026 auf der Shortlist für den Literaturpreis der deutschen Wirtschaft.
Auch Tobias Pagel, Finalist des 25. Open Mike, machte als Lyriker von sich reden. Seine Gedichtbände flüchtiges licht und hellfelder brachten ihm 2026 den Rolf-Bossert-Gedächtnispreis ein.
Die diesjährige Ausgabe folgt auf eine starke Resonanz 2024 mit rund 600 Einsendungen. Die 12 Finalist:innen erhalten jeweils 15 Minuten, um ihre Texte vor der Jury zu präsentieren. Die Gewinner:innen reihen sich damit in eine Tradition von Autor:innen ein, die die zeitgenössische deutschsprachige Literatur geprägt haben.
Der Open Mike 2025 bietet erneut eine Bühne für unveröffentlichte Schriftsteller:innen unter 35. Die Veranstaltung präsentiert frische Stimmen, wobei zwei Preise im Silent Green vergeben werden. Ehemalige Finalist:innen konnten sich bereits kritisch etablieren – ein Beleg für die Bedeutung des Wettbewerbs bei der Entdeckung neuer literarischer Talente.






