Teilzeitarbeit frisst bis zu 41 Prozent des Nettogehalts – und die Rente leidet mit
Teilzeitarbeit frisst bis zu 41 Prozent des Nettogehalts – und die Rente leidet mit
Teilzeitarbeit in Deutschland kann das Nettogehalt weit stärker mindern, als es die reduzierten Stunden vermuten lässt. Eine neue Analyse zeigt, wie sich verschiedene Arbeitszeitmodelle auf das Nettoeinkommen und die langfristigen Rentenansprüche auswirken. Die Zahlen verdeutlichen auch die versteckten Kosten, die mit einer schrittweisen Verringerung der Arbeitszeit über die Jahre verbunden sind.
Ein 40-jähriger Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen, der in Vollzeit (40 Stunden) beschäftigt ist, nimmt derzeit 2.315 Euro netto pro Monat mit nach Hause. Wechselt dieselbe Person auf 30 Stunden, sinkt das Nettoeinkommen auf 1.835,17 Euro – ein Minus von 20,7 Prozent. Bei einer 20-Stunden-Woche (einem Midijob) fällt das Netto weiter auf 1.352,58 Euro, was einem Rückgang von 41,6 Prozent im Vergleich zur Vollzeit entspricht.
Die Verluste beschränken sich jedoch nicht auf das monatliche Gehalt. Zwar mildern das progressive Steuersystem Deutschlands und geringere Sozialabgaben den Rückgang beim Nettolohn ab, doch Teilzeitarbeit verringert das Einkommen, das für die Berechnung der Rentenpunkte herangezogen wird. 2024 lag das durchschnittliche Bruttoeinkommen für einen vollen Rentenpunkt bei 51.944 Euro pro Jahr. Weniger Arbeitsstunden bedeuten weniger Punkte – und das schmälert direkt die spätere Rente.
Die finanziellen Folgen werden oft erst Jahre später deutlich. Ohne Gegenmaßnahmen droht Teilzeitkräften eine Rentenlücke. Experten raten daher zu privaten Altersvorsorgeplänen, betrieblicher Altersvorsorge, freiwilligen Nachzahlungen in die gesetzliche Rente oder einer Einkommensverteilung innerhalb einer Partnerschaft.
Teilzeitarbeit schmälert nicht nur das aktuelle Einkommen, sondern gefährdet auch die langfristige Rentensicherheit. Ein Vollzeitbeschäftigter mit 2.315 Euro netto im Monat könnte bei 20 Stunden über 40 Prozent seines Nettoeinkommens verlieren. Ohne gezielte Planung kann die Lücke bei den Rentenpunkten später zu deutlich geringeren Bezügen im Ruhestand führen.
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