Wasserversorgung in Gefahr: Wie Deutschland Sabotage und Cyberangriffe abwehren will
Wasserversorgung in Gefahr: Wie Deutschland Sabotage und Cyberangriffe abwehren will
Deutschlands Wasser- und Abwassersysteme stehen vor wachsenden Herausforderungen durch Sabotage, Cyberbedrohungen und Extremwetter
Eine aktuelle YouGov-Umfrage zeigt, dass zwei Drittel der Deutschen der Meinung sind, das Land sei schlecht auf Versorgungskrisen vorbereitet. Vor diesem Hintergrund werden kommende Veranstaltungen wie der Kongress Security Under Control und die IFAT München Lösungen zum Schutz kritischer Infrastrukturen präsentieren.
Die YouGov-Studie offenbart eine weitverbreitete Verunsicherung in Sachen Wassersicherheit: 67 Prozent der Befragten fürchten physische Sabotageakte, 66 Prozent sorgen sich vor Cyberangriffen auf die Wasserinfrastruktur. Nur drei Prozent bewerten die deutsche Vorbereitung als "sehr gut" – 63 Prozent hingegen als "schlecht" oder "völlig unzureichend".
Experten fordern nun schnelles Handeln. Wolfgang Merkel vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) plädiert für integrierte Strategien, die physischen Schutz, Cyberresilienz und Klimawandelanpassung verbinden. Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, betont, dass die Sicherheit der Wasserversorgung als nationale Sicherheitsfrage behandelt werden müsse.
Der Kongress Security Under Control am 17. und 18. März in Duisburg widmet sich diesen Themen. Im Fokus stehen die Bedrohungserkennung in Operational-Technology(OT)-Umgebungen, sichere Netzwerkarchitekturen sowie die Einhaltung von Vorschriften wie der NIS-2-Richtlinie und dem Cyber Resilience Act. In einer Session stellt Philipp Ketterer von VEGA Grieshaber KG ein herstellerunabhängiges Konzept vor: Seine Lösung nutzt kryptografisch signierte Zugriffstoken auf Mobilgeräten, die offline per Bluetooth Low Energy übertragen werden, um in luftisolierten Industrieumgebungen eine sichere, rollenbasierte Zugriffskontrolle auf OT-Geräte zu ermöglichen.
Auf der IFAT München wird Philipp Eisenmann, Ausstellungsleiter, Technologien und Best Practices für zukunftssichere Wasser- und Abwassersysteme vorstellen. Die Messe positioniert sich als zentrale Plattform für resiliente Infrastruktur-Lösungen angesichts steigender Risiken.
Der anstehende Kongress und die Fachmesse bieten konkrete Ansätze zur Stärkung der Wasserinfrastruktur. Lösungen in den Bereichen OT-Sicherheit, Zugriffsmanagement und regulatorische Compliance zielen darauf ab, die in der Umfrage aufgedeckten Schwachstellen zu beheben. Die Veranstalter hoffen, dass diese Maßnahmen die Widerstandsfähigkeit Deutschlands gegen physische und digitale Bedrohungen verbessern werden.
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