TH Köln entwickelt dezentrale Cloud-Lösungen für mehr Datensouveränität im Mittelstand
TH Köln entwickelt dezentrale Cloud-Lösungen für mehr Datensouveränität im Mittelstand
Neues Forschungsprojekt an der TH Köln: Dezentrale Cloud-Lösungen für mehr Datensouveränität im Mittelstand
Ein neues Forschungsvorhaben an der Technischen Hochschule Köln (TH Köln) widmet sich den Herausforderungen, vor denen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Nutzung von Cloud-Computing stehen. Unter dem Namen DREAM entwickelt das Projekt dezentrale Softwarelösungen, um die Datensicherheit und -souveränität von KMU zu stärken. Trotz der Vorteile von Cloud-Diensten setzen derzeit weniger als 40 Prozent der deutschen Unternehmen diese ein – vor allem wegen Bedenken hinsichtlich der Kontrolle und des Schutzes ihrer Daten.
Am DREAM-Projekt beteiligen sich neben der TH Köln die HK Business Solutions GmbH, die Justus-Liebig-Universität Gießen sowie die luckycloud GmbH. Unter der Leitung von Prof. Dr. Hoai Viet Nguyen und Prof. Dr. Matthias Böhmer konzentriert sich das Team auf dezentrale Architekturen, die die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern verringern und gleichzeitig die Cybersicherheit sowie den Datenschutz verbessern. Ziel ist es, praxistaugliche Werkzeuge zu entwickeln, mit denen KMU Cloud-Technologien nutzen können, ohne die Hoheit über sensible Informationen aufgeben zu müssen.
In den kommenden vier Jahren erhält das Vorhaben rund 1,28 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Ergebnisse – darunter Software-Demonstratoren, Leitfäden und Open-Source-Tools – werden kostenfrei zur Verfügung gestellt, um Unternehmen den Übergang zu souveräneren Cloud-Lösungen zu erleichtern. Die TH Köln, die über 21.000 Studierende und Forschende unterstützt, stellt die notwendige akademische und technische Infrastruktur bereit, um das Projekt voranzutreiben.
Aktuelle Cloud-Infrastrukturen bieten KMU zwar neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und Skalierung, doch viele zögern noch. Probleme wie Vendor Lock-in, Compliance-Risiken und Cyberbedrohungen bremsen die Verbreitung aus. DREAM will diese Hürden überwinden, indem es Systeme entwirft, bei denen die Daten auch bei Speicherung oder Verarbeitung in der Cloud unter der Kontrolle der Nutzer bleiben.
Die Projektergebnisse werden als Open-Source-Ressourcen veröffentlicht und geben KMU direkten Zugang zu dezentralen Cloud-Technologien. Mit einer Förderung bis Oktober 2028 plant das Team, praktische Lösungen zu entwickeln, die Innovation mit Datensouveränität verbinden. Bei Erfolg könnten diese Werkzeuge mehr deutschen Unternehmen den Einstieg in die Cloud ermöglichen – und zwar ohne Kompromisse bei der Kontrolle über ihre Daten.
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